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Lizenzzahlen in Taiwan steigen deutlich an:

In Taiwan hat die gemeinnützige Zivilschutzorganisation damit begonnen, Menschen darin zu schulen, wie man über Amateurfunk, kommuniziert, wenn das Internet nicht verfügbar ist. (Quelle dw.com)

In Taiwan wird befürchtet, dass in dieser konfliktgeladenen Zeit auch die Kommunikation über das Internet über längere Zeit ausfallen kann. Bekanntermaßen bedeutet in der heutigen Zeit der Ausfall des Internets auch, dass keine Kommunikation über Telefon, Mobilfunknetze etc. mehr möglich ist. Dann ist es nicht mehr möglich, dass mittels der Eingabe einer rund 15Stelligen Zahlenfolge auf dem Smartphone jedes andere Mobilfunkgerät auf dieser Welt erreichbar ist.

Funkamateure sind in einer solchen Situation die Einzigen, die dann noch kommunizieren können. In aller Regel reicht ein bisschen Strom aus einer Batterie oder einem Solarpanel und die Verbindung kann aufrecht erhalten werden. Richtigerweise sind die lizenzierten Funkamateure nicht ganz die Einzigen. CB-Funker, Freenet, etc. sind hierbei nicht außer Acht zu lassen.

Allerdings verfügen Funkamateure exklusiv über Relaisfunkstellen (Umsetzer), mit denen es möglich ist, mit einem Handfunkgerät eine deutlich größere Distanz zu überbrücken. Wenn dann diese Relais noch unabhängig von der öffentlichen Stromversorgung sind, sind die Funkamateure auf der sicheren Seite.

Hier noch der Beitrag der Deutschen Welle:
Könnte Amateurfunk Taiwan helfen, den Internetausfall im Krieg zu überstehen?