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Heute Nacht wird Uwe (DL3UWE) den Subton bei DB0SRB von 123,0 Hz auf 71,9 Hz umstellen. Dies bitte bei der Einstellung der Hand- bzw. Mobilfunkgeräte berücksichtigen. Die anderen Thüringer Repeater werden sicherlich ebenso zeitnahe auf 71,9 Hz umgestellt werden, insofern dort CTCSS zum Einsatz kommt.

Da bei Uwe (DL3UWE) diverse Fragen aufgelaufen sind, hier noch einmal zur Klarstellung:

Jeder Sysop entscheidet für seinen Repeater, ob der diesen Träger-, CTCSS- oder 1750 Hz gesteuert betreibt. Nur für den Fall, dass CTCSS eingesetzt wird, ist der Subton 71,9 Hz. Beispielsweise wird DB0SLF nach wie vor nur mit 1750 Hz geöffnet. Ein eventuell mit ausgesendeter Subton wird nicht ausgewertet.

Am 14. Januar 1876 Vormittags reichte Alexander Graham Bell sein Patent zur drahtgebundenen Telefonie beim US-Patentamt in Washington D.C. ein. Nur zwei Stunden später folgte Elisha Gray. Warum dieses Patent zu den wertvollsten der Welt gehört, was dieser wahre Patentkrimi mit dem Deutschen Johann Philipp Reis zu tun hat und warum Historiker der Auffassung sind, dass es bei der Patentanmeldung nicht mit rechten Dingen zuging kann man bei Die Zeit oder bei UpDay nachlesen. In jedem Fall ein Meilenstein in der Geschichte und die Grundlage von Vielen, was uns heute selbstverständlich erscheint.

Angeregt von Mathias (DL4ZJ) hat Uwe (DL3UWE) als Sysop von DB0SRB die Initiative ergriffen, um für alle Thüringer Repeater, welche mit CTCSS gesteuert werden, die CTCSS Frequenz zu vereinheitlichen. Das Vorhaben wurde von allen Sysops in Thüringen begrüßt. Gerade für die Mobilisten ist dies von Interesse, da nunmehr zur QRG nicht zusätzlich noch die passende CTCSS Frequenz zu suchen ist.  Vorgesehen ist, dass in Thüringen einheitlich die CTCSS 71,9 Hz verwendet wird. Damit verbleiben nur noch folgende Optionen für den Betrieb über Thüringer Repeater. Diese sind:

  • Trägergesteuert
  • Tonruf 1.750 Hz
  • CTCSS 71,9 Hz

Es ist dabei unerheblich, ob der Subton 71,9 Hz auch auf Repeater ausgestrahlt wird, die mit Rufton oder Trägergesteuert zu aktivieren sind. Die Umstellung ist für den 16. Februar 2026 vorgesehen.

Hoffen wir, dass die anderen Distrikte diesem Beispiel folgen.

Es gibt das Projekt "Ham Clock". Eine kleine und sehr schöne Anwendung unter Anderem für den Raspberry Pi. Leider ist Elwood (WB0OEW) SK und der Betrieb der Server soll in Bälde eingestellt werden.

Christopher (K0CJH) hat sich vorgenommen, das Vermächtnis von Elwood zu erhalten und hat das Projekt "Open Ham Clock" ins Leben gerufen. Unter GitHub - accius/openhamclock gibt es weitere Informationen. Grundsätzlich reicht es aber aus die Webanwendung unter OpenHamClock - Amateur Radio Dashboard zu starten und eigenes Rufzeichen sowie Locator einzugeben. Wie auch schon die Ur - Ham Clock erhält man ein Werkzeugkasten, der in keinem Shack fehlen sollt.

Nicht nur wegen der Zusammenlegung unserer beiden Ortsverbände zum neuen OV X50 ist die Aktualisierung der eigenen Daten wichtig.

Beispiel Log Programm HAM OFFICE:
Torsten von HAM OFFICE (ARCOMM GmbH) hat gestern unseren OV in dem Update der DOK eingespielt. Er steht nun auch allen Nutzern von HAM OFFICE zur Verfügung. Die Zuordnung des eigenen Rufzeichens muss dann eigenständig vorgenommen werden. Dies erfolgt bei HAM OFFICE unter Menüpunkt Extras > Eigene Call Daten senden.

In ähnlicher Weise ist dies bei anderen Log Programmen vorzunehmen. Bitte bei dieser Gelegenheit die sonstigen individuellen Anmeldungen wie zum Beispiel qrz.com, eqsl.cc, hamqth.com, etc. auch aktualisieren.

Ebenso wichtig ist, die Daten beim Club in Baunatal aktuell zu halten. Auch wenn die Änderung des DOK zu X50 automatisch erfolgte müssen beispielhaft Rufzeichenänderung oder auch der Umzug der DARC Geschäftsstelle mitgeteilt werden. Insbesondere der Rufzeichenwechsel ist wichtig, da sonst die QSL-Karten nicht ankommen. Wenn es hierbei Probleme geben sollte, bitte kurze Info an DL4ZJ oder DL8AWJ.

Spätestens heute morgen war allen klar, dass über weiten Teilen Europas eine Sonnensturm für einzigartige Polarlichter sorgte. Andreas (DO7AW) bei Arnsgereuth (JO50PO) und Lena bei Barigau (JO50NP) hatten die Chance, unvergessliche Bildaufnahmen zu machen. In einer solchen Situation liegen auch Freud und Leid der Funkamateure nicht weit auseinander liegen, liegt auf der Hand. Während Arno (DL5APW) auf 10m eine sehr gute Verbindung nach OY (Faroe Island) hatte, war Mathias auf 30m chancenlos bei dem Versuch KP5 (Desecheo Island) zu erreichen. Nun aber zu den Bildern:

Quelle: Lena.So43
Quelle: Lena.So43
Quelle: Lena.So43
Quelle: DO7AW
Quelle: DO7AW
Quelle: DO7AW

In Taiwan hat die gemeinnützige Zivilschutzorganisation damit begonnen, Menschen darin zu schulen, wie man über Amateurfunk, kommuniziert, wenn das Internet nicht verfügbar ist. (Quelle dw.com)

In Taiwan wird befürchtet, dass in dieser konfliktgeladenen Zeit auch die Kommunikation über das Internet über längere Zeit ausfallen kann. Bekanntermaßen bedeutet in der heutigen Zeit der Ausfall des Internets auch, dass keine Kommunikation über Telefon, Mobilfunknetze etc. mehr möglich ist. Dann ist es nicht mehr möglich, dass mittels der Eingabe einer rund 15Stelligen Zahlenfolge auf dem Smartphone jedes andere Mobilfunkgerät auf dieser Welt erreichbar ist.

Funkamateure sind in einer solchen Situation die Einzigen, die dann noch kommunizieren können. In aller Regel reicht ein bisschen Strom aus einer Batterie oder einem Solarpanel und die Verbindung kann aufrecht erhalten werden. Richtigerweise sind die lizenzierten Funkamateure nicht ganz die Einzigen. CB-Funker, Freenet, etc. sind hierbei nicht außer Acht zu lassen.

Allerdings verfügen Funkamateure exklusiv über Relaisfunkstellen (Umsetzer), mit denen es möglich ist, mit einem Handfunkgerät eine deutlich größere Distanz zu überbrücken. Wenn dann diese Relais noch unabhängig von der öffentlichen Stromversorgung sind, sind die Funkamateure auf der sicheren Seite.

Hier noch der Beitrag der Deutschen Welle:
Könnte Amateurfunk Taiwan helfen, den Internetausfall im Krieg zu überstehen?