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Ist schon komisch, ein Y Rufzeichen. Dann fehlt noch eine Ziffer, dann wäre es tatsächlich eine Clubstation aus dem damaligen Bezirk Rostock. Rostock bzw. die Küste ist schon einmal nicht schlecht. Von dort aus starte die letzte Mannschaft, zur DDR Forschungsstation "Georg Forster" in die Antarktis. Frank, seinerzeit der letzte Funkoffizier auf der Georg Forster, wird zu unserem OV-Abend kommen und sicherlich Spannendes über den (Funk)Alltag auf dem kleinen Flecken DDR in der Nähe des Südpols berichten.

Bitte die Teilnahme am OV-Abend an dl4zj@darc.de melden, damit auch genug Platz im OV-Lokal ist.

Einen kleinen Vorgeschmack vermitteln die unten stehenden Bilder. Für uns dabei besonders interessant sind die Empfänger der EKD 300 und EKD 500 Serie sowie das Sendesystem KSG 1300. Vielleicht gab es bei Y3ZA auch mal einen guten alten Dabendorf. Darüber kann Frank uns sicher Auskunft geben.

Bildquelle: privat

Um etwas tiefer in die spannende Thematik der Antarktisforschung einzutauchen empfiehlt sich den Quellenangaben bei dem hier noch einmal verlinkten Wikipedia-Artikel zur Georg-Forster-Station zu folgen.

Trotz der Flut an digitalen Möglichkeiten gibt es noch immer spannende Betriebsarten wie RTTY und auch SSTV, die sich einmal anzusehen lohnenswert ist.
Bernd (DL8AWJ) und Rolf (DM3RO) haben heute SSTV-Aussendungen verfolgt. Zum Einsatz kam auf dem linken Monitor unser Kiwi-SDR, der unter Anderem einen SSTV-Demodulator bereits eingebaut hat und auf dem rechten Monitor der TS-590SG in Verbindung mit dem Digitalmaster DM780 aus dem Softwarepaket Hamradio Deluxe

Übrigens, ob mit dem Kiwi oder anderer Technik: Auf den Kurzwellenbändern und auch außerhalb unserer Bänder gibt es immer etwas zu entdecken. Da sind weltweite Baken, entfernten Rundfunksender oder Wetterfax nur eine kleine Auswahl der vielfältigen Möglichkeiten.

Ein dreiviertel Jahrhundert ist es nun alt. Das Amateurfunkgesetz und die -verordnung. Zumindest im westlichen Teil des noch nicht gänzlich geteilten Deutschlands konnten Funkamateure ab dem 23. März 1949 wieder ihre Sender in Betrieb nehmen. Funkamateure der ehemaligen DDR mussten darauf noch bis zum 6. Februar 1953 warten. Wissenswertes zum Amateurfunkgesetz findet man auch bei Wikipedia

Unsere Clubzeitschrift CQDL widmet diesem Ereignis in der Ausgabe 3/2024 die Titelseite. In dem zugehörigen Artikel wird aus der CQ 4/1949 (der Vorläufer der heutigen CQDL) zitiert. Dort kommt Rudolf (Rudi) Rapcke (später DL1WA) zu Wort. Rudi bedankt sich dort mit persönlichen Worten für das Zustandekommen des Amateurfunkgesetzes. Seine abschließenden Worte, die dem Ham Spirit sehr nahe sind, haben auch heute an ihrer Bedeutung nichts verloren. Sie sollen uns stets Ehre und Verpflichtung zugleich sein:

Wenn wir jetzt wieder in die Gemeinschaft der Amateurfunker der Welt eintreten, so lasst uns das Gelöbnis ablegen, im echten Amateurgeist, in jederzeit fairem, sportlichem Verhalten, in der großen Bruderschaft der KW-Amateure mitzuarbeiten. Lasst uns zeigen, daß wir gewillt sind, unserem völkerverbindenden Sport zu dienen und unsere Technik durch gegenseitige Hilfe und Austausch der Erfahrungen zu Besten aller weiterzubringen!
Quelle/Autor: R. Rapcke CQ 4/1949 - Fundstelle CQDL 3/2024

Bekanntermaßen sind die Ausbreitungsbedingungen unserer Bänder auch sehr stark von der Sonnenaktivität abhängig. Insbesondere die 10m Enthusiasten sehnen sich nach der Bandöffnung, so wie es aktuell der Fall ist. Dann sind mit kleinster Leistung auch weitreichende Verbindungen möglich. Jedoch gibt es auch Sonnen- bzw. geomagnetische Stürme, die die Ausbreitungsbedingungen verbessern, aber auch massiv einschränken können. Am Bekanntesten ist der Mögel-Dellinger-Effekt
Um auf dem Laufenden zu bleiben, gibt es einige Veröffentlichungen zum Thema "Funkwetter", so auch von unserem Club:

Der Funkwetterbericht wird wöchentlich, immer mittwochs, von DL1VDL erstellt. Dieser Funkwetterbericht wird anschließend in den Deutschlandrundspruch aufgenommen. Den Deutschlandrundspruch finden Sie jeweils ab Donnerstag um die Mittagszeit im Internet. Sie können sich auch in den E-Mail-Verteiler für den Deutschlandrundspruch aufnehmen lassen und erhalten ihn dann automatisch per E-Mail. Fachbegriffe aus dem Funkwetterbericht sind in DL1VDL's kleinem Funkwetterlexikon erklärt. Zudem gibt es seit Februar 2022 einen täglichen Funkwetterbericht auf unserer Portalseite darc.de. Erläuterungen der dort verwendeten Abkürzungen bieten wir als PDF-Dokument an. Quelle: DARC e.V.

Interessant ist auch die Webseite: HF Propagation Map (dxview.org) die einen schnellen Überblick ermöglicht, aber auch standortbezogene Betrachtungen ermöglicht.

Also dann, immer gutes DX und auch saubere Bänder!

Alle DXer sollten sich das Wochenende vom 23. Februar 2024 bis zum 25. Februar 2024 vormerken. Eine 15 aktive Funkamateure werden die Insel aktivieren. Die Insel-Aktivierung wird mit insgesamt 5 Stationen (2 x SSB, 1 x CW, 1 x Digital und 1 x QO-100 Satellit) erfolgen. Hauptsächlich auf 80m/ 40m in CW/ SSB/Digital.

Nāchugunta ist eine Flussinsel mit einer Seite zum Golf von Bengalen. Über den folgenden Link zu Google Maps kann man schon einmal einen Blick auf dieses Gebiet werfen: https://maps.app.goo.gl/1xMJhC9CutSnuntG9

Auf Google Maps findet man einen Pin der auf das Krishna Wildlife Sanctuary verweist. Die dort abrufbaren Bilder vermitteln einen sehr schönen Eindruck.
Wikipedia schreibt dazu: Das Krishna Wildlife Sanctuary ist ein Naturschutzgebiet und eine Flussmündung in Andhra Pradesh, Indien.  Es ist eine der seltensten Ökoregionen der Welt, da sie riesige Flächen unberührter Mangrovenwälder beherbergt.

Infos zur IOTA-Expedition unter: Nachugunta IOTA AS-199 (vu2rs.com)

Vom Sonnabend, 3. Februar 2024 0:00 Uhr UTC bis zum Montag, 5. Februar 07:00 Uhr UTC findet die AM-Rallye statt. Ziel der Rallye ist, den Amateurfunk auf den 160-, 80-, 40-, 20-, 15-, 10- und 6-Meter-Amateurfunkbändern und auch den Betrieb mit allerlei AM-Gerätetechnik zu fördern. Es werden alle OMs und (X)YLs angesprochen, die Spaß an dieser Modulationsart haben. Die Gerätekombination ist maßgebend für die Teilnahmeklasse. Neben den QSO-Zahlen kann es auch für eine gute Betriebstechnik Zusatzpunkte geben. Interessant ist auch die Wertungskategorie "Höchstes Verhältnis von Gewicht zu Leistung". Da hat man naturgemäß mit einem Gerät militärischer Herkunft eine gute Ausgangsposition.

Alle Informationen dazu, gibt es auf der Seite: AM-Rallye (amrally.com)

Richtigerweise aber auch der Hinweis vom Autor, dass die Modulationsart AM in DE grundsätzlich nicht gestattet ist, da die maximale Bandbreite von 2,7 kHz schwerlich einzuhalten ist.

TNX Andreas (DO7AW) für den spannenden Hinweis.

Viele OMs sind sich sicher: Beim Portabelbetrieb kommt es nicht auf die Materialschlacht an! Statt eines Mastes tut´s auch ein Baum, ein Busch oder gar eine Bank. Teure Befestigung wird durch Strick und Klebeband ersetzt.
Was bleibt, ist das Stück Draht als Antenne, was irgendwie halbwegs in die Luft zu bringen ist. Vielleicht ist das in Zukunft auch entbehrlich? Das folgende Video von Funkfieber hat hierzu die passende Antwort mit Entwicklungspotential:

Hierzulande bislang weniger bekannt ist der Winter Field Day (WFD), der jährlich auf Initiative der Winter Field Day Association (WFDA) stattfindet: in diesem Jahr von Samstag, dem 27. Januar, um 1900 UTC, bis Sonntag, dem 28. Januar, um 1859 UTC. Hierbei geht es im Wesentlichen darum, unter Winterbedingungen unabhängig von der gewohnten heimischen Infrastruktur Amateurfunkbetrieb durchzuführen. Zugelassen sind alle Bänder und alle Sendearten, außer FT8 und FT4.

Quelle: DARC, WFDA, DL1AX

Alle weiteren Infos und die Ausschreibung gibt es unter https://winterfieldday.org/

TNX an Andreas (DO7AW)